Sonntag, 31. Januar 2010

nochmal Lafontaine, nochmal Wagenknecht

Nun ist es ja in letzter Zeit still geworden um die Linkspartei, logisch. Der Wahlkampf ist vorbei und so schmeißt man nicht so oft mit Parolen um sich, bringt weniger unumsetzbare Forderungen und ist einfach generell etwas leiser.
Klar man hat sich mit sich selbst beschäftigen müssen, denn der große Meister Lafontaine ist ja weg. 15 von 16 Bundesländern haben jetzt endlich Ruhe vor dem Mann, der sich zum zweiten Mal aus der Bundespolitik flüchtet. Offiziell aus gesundheitlichen Gründen. Ich werde seine Krebserkrankung hier nicht leugnen oder ins Lächerliche ziehen, aber warum zieht er sich nur aus der Bundespolitik zurück und spukt weiterhin in meinem schönen Saarland rum. Aber ist kein Amt, keine Regierungstätigkeit und Opposition im Saarland denn gesünder als kein Amt, keine Regierungstätigkeit und Opposition im Bund? Lieber Lafo, lass es ganz sein.

Und wer ist jetzt wieder nachgerückt? Sarah Wagenknecht. Meine Allerliebste in der Linken. Sie wird jetzt stellvertretende Vorsitzende und warum sie sich dafür qualifiziert hat, zeigte sie am Holocaustgedenktag. Als der israelische Staatspräsident Peres von seinem persönlichem Holocaust-Schicksal erzählte stand sie als einzige Abgeordnete nicht auf. Warum? Nun das weiß wie immer nur der Wind...

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